Absinth ist das kultige Getränk, mit der oft leuchtend grünen Farbe, dass man mit Wasser verdünnt und mit etwas Zucker konsumiert, da es sich bei diesem alkoholhaltigen Getränk um eine Bitterspirituose handelt. Aber wie wird diese besondere Spirituose, die trotz langem Verbot nicht wegzudenken ist unter den beliebtesten Partygetränken, hergestellt? Dies soll im Folgenden näher erklärt werden.
Zunähst besteht Absinth aus verschiedenen Kräutern wie Fenchel, Ysop, Arnika und anderen und aus dem Hauptbestandteil Wermut, er bildet die Basis für das Getränk. Daher enthält Absinth auch Thujon, einen bestimmten Bestandteil eines im Wermut enthaltenen ätherischen Öls, das bei hoher Dosis Verwirrtheit und Krämpfe verursachen kann. Doch sind die Thujonmengen gesetzlich geregelt, sodass keine Gefahr beim Genießen von Absinth gesteht.
Zunächst werden die verwendeten Kräuter und das ist von Absinth zu Absinth sehr verschieden in Naturalkohol eingelegt, damit ihre Aromen und ihr Geschmack in den Alkohol übergehen, dieses Verfahren nennt man Mazeration. Auch die Farbstoffe der Pflanzen gehen in den Alkohol über, daher auch die typische grüne Färbung der Spirituose. Anschließend wird der Alkohol destilliert. Auf diese Weise werden die Bitterstoffe des Wermuts auch abgetrennt, da sie weniger flüchtig sind als die Aromastoffe.
Nach der Destillation des Alkohols kann er noch mit verschiedenen Kräutern wie Melisse, Ysop oder Poetischem Wermut eingefärbt werden, doch verändert das auch mitunter den Geschmack des Absinthes. Gereifter Absinth hat eher eine gelblich-grüne bis braune Färbung, da sich das in ihm enthaltene Chlorophyll versetzt. Viele Absinthe sind auch synthetisch gefärbt und beispielsweise rot oder schwarz. Natürlich gibt es auch klaren Absinth, der auch als „Blanche“ bezeichnet wird.
Inspiriert hat mich der folgende Beitrag: http://www.absinthdepot.de/absinth-blog/absinth/youtube-dokumentation-absinth-das-geheimniss-der-gruenen-fee/
Pingback: Rainer Grüns Infoblog
Pingback: http://%/bvyqwet4